Am Wochenende klären, wer wen zu welcher Aktivität fährt

Landschaftsillustration

Am Wochenende häufen sich oft die Wege, denn Kinder haben Training, Freunde laden ein, und irgendwer muss noch etwas abholen. Ohne klare Absprache wissen am Ende weder die Eltern noch die Kinder, wer eigentlich wohin fährt. Darum lohnt sich ein kurzes Gespräch, bevor das Wochenende beginnt. Am besten setzt ihr euch am Freitag kurz zusammen und geht alles gemeinsam durch.

Sammle zuerst alle Termine des Wochenendes an einem Ort, zum Beispiel im gemeinsamen Kalender oder auf einem Zettel am Kühlschrank. Schreib dazu, wann jemand losmuss und wann er oder sie wieder abgeholt werden soll. So siehst du sofort, welche Fahrten sich überschneiden und welche sich gut verbinden lassen. Manchmal liegen zwei Ziele nebeneinander, und eine einzige Fahrt genügt.

Die Fahrten fair verteilen

Danach verteilt ihr die Fahrten so, dass niemand das ganze Wochenende nur am Steuer sitzt. Wer am Samstag viel gefahren ist, übernimmt am Sonntag gern weniger. Wichtig ist, dass jede Fahrt eine klare Zuständigkeit bekommt und nicht einfach offen bleibt. Ein Name neben jedem Termin genügt dafür völlig. Damit weiß jeder auf einen Blick, woran er ist.

Denk auch an die Rückfahrten, die im Plan gern vergessen werden. Wer ein Kind zum Training bringt, muss es später auch wieder abholen, und das fällt oft in eine ungünstige Zeit. Kläre daher gleich mit, ob eine andere Familie die Rückfahrt übernehmen kann. Umgekehrt kannst du selbst anbieten, ein Kind mitzunehmen, wenn ihr denselben Weg habt.

Rechne bei jeder Fahrt ein wenig Puffer ein, damit niemand gehetzt ankommt. Kinder brauchen oft länger beim Anziehen, als man denkt, und auf der Straße gibt es manchmal Verzögerungen. Wer knapp losfährt, ärgert sich später über sich selbst und die anderen. Ein paar ruhige Augenblicke vor der Abfahrt machen den Start für alle angenehmer. Das gilt für die Kleinen ebenso wie für die Großen.

Mit einer kurzen Absprache am Freitag läuft das Wochenende deutlich entspannter ab. Niemand muss zwischendurch hektisch herumtelefonieren, und die Kinder kommen pünktlich und gelassen an. Wenn sich doch etwas ändert, sagt ihr einfach kurz Bescheid und tauscht die Fahrt. Nach ein paar Wochen wird diese Routine zur Selbstverständlichkeit, die ihr kaum noch bemerkt.